Frankfurt begrüßt mich mit Sonnenschein, wow. Die deutsche Bahn mit einer Verspätung. Also alles wie immer. Die Kinder hängen noch in Dubai fest, weil ihr Flug 4 Stunden Verspätung hatte und sie ihren Anschluss verpasst haben. Das ist richtig sch….. Das andere Kind hat gebeichtet, das das Auto kaputt ist…Gut das ich grad sehr gechillt bin.
Neuseeland war super schön, aber ich will definitiv nicht dorthin auswandern. Ich freu mich soooo auf Bratwürste mit Bier. Ich brauche eine gescheite Kneipe und beim Wandern eine Brotzeit.
Was macht man an so einem letzten Tag. Wir sind in das „Gross“ Stadtleben von Auckland eingetaucht und damit schon ein bisschen zurück in die gewohnte Zivilisation gekommen. Viel Verkehr, öffentliche Verkehrsmittel, Menschen… das alles haben wir in den letzten Wochen eigentlich nicht vermisst.
Skytower
Aber Auckland ist schon speziell, eben neuseeländisch. 1,4 Mio Menschen wohnen hier, aber das Zentrum ist nicht größer als in Nürnberg. Der Neuseeländer wohnt ebenerdig, im Bungalow, meist aus Holz, in einem eher ungepflegt Garten.
Ein Haus von der besseren Sorte
Dementsprechend nimmt Auckland eine sehr große Fläche ein, die aus unendlich vielen Bungalows mit Garten besteht, in unterschiedlichen Ausführungen.
Hochhäuser gibt’s nur im Centrum
Abends ist gewohnt wenig los, auch wenn es hier ein bisschen Nightlife geben soll. Die Menschen sind zum grossen Teil asiatischer oder indischer Herkunft, dementsprechend ist auch das gastronomische Angebot. Eines darf natürlich nicht fehlen.
Da fuehlt man sich gleich zu Hause
Morgen geben wir das Auto ab und steigen in den Flieger Richtung Heimat.
Alles spricht von Coromandel, so toll…. da musst du unbedingt hin usw. O. K. Dann bauen wir das halt auch noch ein in unsere Tour. Erste Station Cathedral Cove.
Schon schön, wenn man die hundert anderen Touristen aus dem Foto verbannt. Die Straße weiter Richtung Norden war ätzend zu fahren. Schmal, kurvig, steil, viel Verkehr und nichts besonderes zu sehen. Bis, ja bis wir nach Coromandel an der Westkueste runtergefahren sind. Da hab ich es gefunden, das Neuseeland, das in meinem Kopf existierte und das in echt bisher gar nicht da war.
Bucht von Coromamdel
Gruene Hügel bis zum Meer, mit Schafen drauf. Aber dafür sind wir den GANZEN Tag rumgekurvt. Das war echt anstrengend.
Nur noch zwei Tage und noch soviel nicht gesehen, was soll man da machen. Am besten chillen, denn das wird eh nichts mehr. Wir sind auf der Coromandel Peninsula und haben kein Internet, deshalb muss ich die Bilder nachreichen.
Chillen am Morgen, Papamoa BeachChillen am Mittag, irgendein Wai… Dingsda BeachChillen am Abend, Opotuere Beach
Genug gechillt, ist echt warm hier in der Sonne. Das Wasser ist angenehm.
Ja, so ist die ausgleichende Gerechtigkeit. Heute hatte mal die Jugend ihren Spaß. Wir waren bei den Owarama Falls.
Von oben
Der Zugang ist eigentlich gesperrt, was die Sache natürlich noch viel interessanter macht. Bis zum Aussichtspunkt von oben geht ein ganz normaler Weg. Dann ist der Weg mit einer großen Blechtuere versperrt. Man kann an einem Seil um die Sperre herumklettern, wenn man geschickt ist. Für mich war der Weg hier also zu Ende, haha. Für die Kids natürlich nicht. Die haben es bis runter und in die Grotte hinter dem Wasserfall geschafft.
Aus der Grotte
Mutti hat schön brav am Auto gewartet, bis sie wieder da waren. In 35 Jahren wird es ihnen dann genauso gehen und das ist dann auch wieder gerecht. Wir haben einen Campingplatz am Papamoa Beach. Das Wasser ist schön warm und wir wollen noch Steak essen gehen. Das Delphinschwimmen morgen wurde leider abgesagt.
Ich liege grad in einem 38 Grad warmen Pool, um mich herum Palmen und Aussicht auf grüne Hügel und ich genieße. Einfach nur so. Das hört sich doch gut an oder?
Natur Spa
Das Wasser kommt 98 Grad heiß aus der Quelle und wird dann für das Spa auf 35-40 Grad abgekühlt.
kochender Fluss, der das Spa versorgt
Heute haben wir die geothermische Region um Rotorua erkundet. Ueberall brodelt und dampft es.
Namen hab ich vergessen, schau morgen nachInfernopool
Und am Ende durfte ich in die Hotpools, die am Campingplatz gleich angeschlossen waren. Die Kinder sehen nicht so glücklich aus.
Shorty wollte nicht
Aber mir geht’s sooo gut und das müssen sie heute eben aushalten.
So sieht es aus, aber man darf nicht Fotografieren
Wir waren in der Waitomo Glow Worm Cave. Die ganze Höhle hängt voller Gluehwuermchen, echt nice. In einer großen Halle hat uns unser Führer ein Maori Lied vorgesungen, um die Akustik zu demonstrieren. Das war so schön, da waren sogar diese Plapperchinesen mal still. Leider gibt’s davon keine Bilder.
Und Lauf ist einfach überall.
Abends haben wir dann versucht in der Küche am Campingplatz Pizza selber zu backen. Das kann ich nicht empfehlen. Schon das Ausrollen ohne Rolle ist nix für meine Nerven und dann hatten wir winzige Bleche und der Ofen hat pro Pizza bestimmt eine halbe Stunde gebraucht. Bis ich endlich ne Pizza hatte, hatte ich schon 3 Bier intus und gar keinen Hunger mehr.
Also was alpinen Tourismus angeht, können die Neuseeländer noch echt viel dazulernen. Das fing schon mit dem Shuttlebus an. Warum muss man den versammelten Bustouris ewig lang erklären, dass man 2 Liter Wasser mitnehmen soll und Sunblocker und eine Regenjacke… bis es auch der letzte Chinese im Bus endlich gerafft hat. Es ist eh zuspaet, keiner kann mehr umkehren. Dann läuft man ewig durch die Gegend, nach 5 Stunden kommt endlich eine Hütte und was kriegst du da…. Nix. Kein Radler, keine Knoedelsuppe, nicht mal einen Kaiserschmarrn. Du kannst nur Essen und Trinken, was du selber rauf geschleppt hast und deinen Müll musst du auch wieder mit runternehmen. Also das schmälert das Wandererlebnis schon deutlich. Wenn man auf solchen Hütten übernachten will, muss man alles selber mitbringen, auch das Bettzeug und zahlt dafür 130 nz. Da krieg ich ein Luxus-Hotel dafür. Mit Bergeinsamkeit und Ruhe ist es auch nicht weit her. Wir waren mit ungefähr 500 anderen da oben. Eine unendliche Karawane, die sich rauf und runterbewegt. Für manche meiner Geschlechtsgenossinen sollte man vorher einen 30 minütigen Schweigetest verlangen, das nervt unheimlich, wenn hinter dir ein paar Weiber ununterbrochen sabbeln. Australische Halbschuhtouristen…. greissliche. Aber sonst war es sehr schön und sehr anstrengend und ich bin nicht reingefallen.
Danke für alle Glückwünsche, die bei mir angekommen sind. Ihr seid die Besten. Da kriegt man ein ganz kleines bisschen Heimweh, aber nur ganz klein…
Wir haben uns auf den Weg zum Tongariro National Parc gemacht. Das ist mitten im Vulkangebiet im Zentrum der Nordinsel. Unterwegs eine scurrile Landschaft. Als hätte der liebe Gott ein bisschen Sandkasten gespielt und dann wäre Gras darüber gewachsen.
Unser Ziel für morgen
Das ist morgen unser Ziel. Man wandert aber nicht hoch auf den 2287 m hohen Vulkan, sondern zu den etwas niedriger gelegenen Kratern links daneben, auf 1780 m. Wird eine Challenge.
Hello northern Island. Man landet in Wellington, der Hauptstadt von Newzealand. Erstmal Kulturschock: eine vierspurige Straße und ein Stau. Ich war völlig überfordert. Auf dem Weg nach Tongariro sind wir in Himatangi Beach hängengeblieben. Das Wetter war super, wir wollten zum Strand. Das Auto stand brav am Campingplatz, wir packen das Strandtaeschchen und ziehen los. Statt des üblichen Parkplatzes folgendes Schild.
Parkplatz Fehlanzeige
Das war mal wieder eine Lektion in neuseeländischer Lebensart. Man fährt einfach mit dem Auto auf den Strand. Nix mit schleppen und ewig laufen, nee, einfach hinfahren, wo man will, Sachen raus, fertig. Wir kamen uns mit unserem Handtuechlein ganz verloren vor. Der Strand war so riesig, dass sich die Autos total verteilt haben,