Tongariro Alpin Crossing

Also was alpinen Tourismus angeht, können die Neuseeländer noch echt viel dazulernen. Das fing schon mit dem Shuttlebus an. Warum muss man den versammelten Bustouris ewig lang erklären, dass man 2 Liter Wasser mitnehmen soll und Sunblocker und eine Regenjacke… bis es auch der letzte Chinese im Bus endlich gerafft hat. Es ist eh zuspaet, keiner kann mehr umkehren. Dann läuft man ewig durch die Gegend, nach 5 Stunden kommt endlich eine Hütte und was kriegst du da…. Nix. Kein Radler, keine Knoedelsuppe, nicht mal einen Kaiserschmarrn. Du kannst nur Essen und Trinken, was du selber rauf geschleppt hast und deinen Müll musst du auch wieder mit runternehmen. Also das schmälert das Wandererlebnis schon deutlich. Wenn man auf solchen Hütten übernachten will, muss man alles selber mitbringen, auch das Bettzeug und zahlt dafür 130 nz. Da krieg ich ein Luxus-Hotel dafür. Mit Bergeinsamkeit und Ruhe ist es auch nicht weit her. Wir waren mit ungefähr 500 anderen da oben. Eine unendliche Karawane, die sich rauf und runterbewegt. Für manche meiner Geschlechtsgenossinen sollte man vorher einen 30 minütigen Schweigetest verlangen, das nervt unheimlich, wenn hinter dir ein paar Weiber ununterbrochen sabbeln. Australische Halbschuhtouristen…. greissliche. Aber sonst war es sehr schön und sehr anstrengend und ich bin nicht reingefallen.

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