Neuseeländische Shapeware

Gestern hatten wir einen Rafting Trip gebucht, Nachmittags. Es regnete in Strömen. Vorsichtshalber haben wir dann mal nachgefragt, ob es stattfindet. Ja, klar, war die Antwort. Ist halt richtig viel Wasser, da kann es schonmal sein das ein Boot umfällt. Prima. Also auf zum Einkleiden. Der Typ drückt mir einen Neopren in die Hand. Ich schau ihn zweifelnd an. Er nickt aufmunternd. Also versuch ich mich reinzuquetschen. Das ist wares Bodystyling. Da siehst du keine Speckrolle mehr, dafür kann man sich kaum noch bewegen und der ganze Überfluss an Körperfuelle quillt gefühlt am Hals oben raus. In die Jacke kam ich dann bloß bis zum Ellenbogen rein. Das brachte ihn dann doch zum Nachdenken und er gestand mir eine Nummer größer zu. Oben drauf noch eine Schwimmweste, die sich wie ein exogenes Skelett anfühlt. So ausgestattet watschelte ich zum Bus. Hatte vermutlich Ähnlichkeit mit kleinen Kindern im Schneeanzug. Die Fahrt zum Canyon war abenteuerlich. Auf so einer Straße würde ich bestenfalls Fahrradfahren, aber die Landschaft war sogar bei Regen unglaublich. Das Rafting war nass von allen Seiten, aber am Ende kam doch noch die Sonne raus. War irgendwie schade, den Neopren wieder auszuziehen, weil danach alles wieder in die ursprüngliche Form zurückkehrt. Leider haben wir davon keine Bilder. Am Abend gab’s zur Belohnung dann Lachs, den wir auf einer Lachsfarm erstanden hatten. Sehr lecker.

Mhh
Blick von Queenstown über den See

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